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Maya

Maya

Die wilde Hilde
Maya
✿ 20.10.2013   ♀
✟  14.01.2026
Schäferhund-Doggenmix

"Mama" Birgit M.
Limburgerhof

Die wilde Hilde

Meine Welt ist aus den Fugen geraten. Am Mittwoch Morgen, 14.01.26, schien noch alles in Ordnung zu sein. Du hast deine Schmerztabletten und deine Leckerchen gefressen und dann sind wir eine kleine Runde gelaufen. Als wir heimkamen, hast du dich auf einmal komisch verhalten. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte und wollte eigentlich arbeiten. Aber irgendwas war anders. Ich dachte, du müsstest vielleicht noch mal vor die Tür, dass du dich nicht komplett entleert hattest. Du gingst auch mit raus, aber draußen wolltest du keinen Schritt mehr laufen. Erst habe ich mich darüber geärgert, es war ja nicht das erste Mal, dass du deinen Sturkopf durchsetzen wolltest. Aber als ich dann deinen Hundewagen geholt hatte und du auch auf der Wiese nicht laufen wolltest, da meldeten sich bei mir Alarmzeichen. Ich rief beim Tierarzt an, war mir nicht sicher, ob du ein Notfall warst, aber irgendwie doch. Ich war total durch den Wind. Es war schon beängstigend, als du keine Reaktion zeigtest, als ich das Auto aus der Garage fuhr. Was machtest du sonst für ein Tohuwabohu, wenn du wusstest, dass du Auto fahren durftest. Am Mittwoch keine Reaktion, auch als du im Auto warst....eine gespenstische Stille. Sonst war ich wegen deiner Bellerei immer fix und fertig, wenn wir am Zielort angekommen waren. Aber dieses Mal nichts. Eine schreckliche Stille und da wusste ich auf einmal, dass ich ohne dich heimfahren würde, unbewusst......Beim Tierarzt konntest du schon nicht mehr laufen, sie mussten dich mit einem Wagen ins Behandlungszimmer fahren und allen war klar: Du warst ein Notfall. Du wurdest sofort geröntgt und dann wurde ich mit dem furchtbaren Ergebnis konfrontiert. Du hattest einen riesigen Milztumor, der geplatzt war. Alles war voller Blut und du warst schon so schwach, dass eine Operation nicht mehr in Frage kam. Ich musste mich schnell entscheiden, ich konnte dich nicht leiden lassen und so ließ ich dich schweren Herzens gehen. Es ging schnell. Ich war bei dir, als du deinen letzten Atemzug gemacht hast. Es brach mir das Herz und ich wollte dich nicht gehen lassen, aber das wäre egoistisch gewesen. Du fehlst mir so sehr, du warst nicht nur mein Hund. Du warst meine Familie, meine Beschützerin, meine Freundin, Gesellschafterin, Weggefährtin...einfach alles für mich. Es war nicht immer einfach mit dir, es gab Tage, da hast du mich an meine Grenzen gebracht. Körperlich und psychisch. Aber ich habe dich geliebt, vom ersten Tag an, wo ich dich im Internet gesehen habe. Der Gedanke an dich, ließ mich nicht mehr los und ich habe dich aus dem Tierheim geholt. Du warst ein Fundhund aus Korsika und hattest einige "Baustellen", aber wir sind in den Jahren zusammen gewachsen. Als du deine erste Kreuzband-OP hattest, habe ich dich mit einem Hundewagen durch die Gegend geschoben und oft verständnislose Blicke kassiert, wie man einen so großen Hund mit dem Wagen fahren konnte. Aber was macht man nicht alles aus Liebe ?!? Du hast diese Fahrten geliebt und wolltest ohne deinen Wagen gar nicht mehr Gassi gehen. Auch, als du wieder gesund warst und später, als das Alter sich langsam bemerkbar machte, oder im Sommer, wenn es für dich zu heiß war, dann habe ich dich immer von der Wohnung bis zum Wald gefahren und dann konntest du so lange laufen, wie du wolltest oder auch konntest. Du hast entschieden, wenn du wieder gefahren werden wolltest. Mit der Zeit war ich wohl nur noch die Frau, die den großen Hund im Wagen durch die Gegend schiebt, deinen Namen kannten die meisten. Die Wochenenden gehörten uns. Wir waren immer 3 bis 5 Stunden unterwegs, mit Hundewagen und Proviant. Wir hatten eine Lieblingsstrecke, du konntest dort ins Wasser, was du so sehr geliebt hast und du warst immer so glücklich und zufrieden, wenn wir wieder heim kamen. Wenn das Wetter es erlaubte, lagst du anschließend stundenlang auf dem Balkon. Es war eine wunderschöne Zeit mit dir, wenn auch manchmal sehr anstrengend. Aber du warst mein Mädchen, mein Seelenhund und ich hatte mir so sehr gewünscht, dass wir noch eine lange Zeit zusammen bleiben dürfen. Warum habe ich diesen verdammten Tumor nicht bemerkt? Hätte ich es bemerken müssen? Gab es eindeutige Anzeichen, die ich nicht richtig gedeutet habe? Ich mache mir solche Vorwürfe. Dass du langsamer geworden bist, schob ich auf deine Arthrose und das wechselhafte Wetter, im Leben hätte ich nicht geglaubt, dass da etwas lebensbedrohliches ist, ich wäre doch sofort mit dir zum Tierarzt gefahren. Du wurdest 12 1/4 Jahre alt, aber so lange warst du leider nicht bei mir. Du warst schon etwas über 4 Jahre, als du zu mir kamst, leider durfte ich dich nicht als Welpen erleben und die Zeit mit dir verging wie im Flug......Heute, 21.01.26, war deine Einäscherung. Ich war bei dir. Das Abschiedszimmer war schön hergerichtet und ich hatte noch mal Zeit, um mich von dir zu verabschieden. Es war schön und schrecklich zugleich. Wie sehr habe ich mir gewünscht, aus diesem Alptraum aufzuwachen. Aber leider war es kein Traum. Ich durfte dich noch am selben Tag mit nach Hause nehmen. Einen Teil deiner Asche trage ich nun in einem Schmuckanhänger, das tröstet mich ein wenig. Du wirst immer in meinem Herzen sein und ich werde dich nie vergessen. Du warst das Beste, was mir in den letzten Jahren passiert ist und du fehlst mir wahnsinnig. Ich weiß gar nicht, wie mein Leben ohne dich weiter gehen soll. Ich danke dir von Herzen für die wunderschönen Jahre mit dir, für die vielen Momente, wo du mich zum Lachen gebracht hast, weil du mit mir geschimpft hast, wenn ich es wagte, deinen Schlaf mit meinem Niesen zu stören. Oder wenn du lässig in deinem Hundewagen lagst und dir die Gegend betrachtet hast. Oft habe ich auf den Moment gewartet, wo du huldvoll dem gemeinen Fußvolk zugewinkt hättest, während du chauffiert wurdest. Oder auch, wenn du an einer bestimmten Stelle darauf bestanden hast, Wasser zu trinken, nur weil du dort einmal etwas getrunken hattest. Egal bei welchem Wetter, ich musste immer Wasser dabei haben, ob es stürmte oder regnete, egal, du hattest einmal hier dein Wasser bekommen und deshalb wolltest du es dann immer wieder an diesem Ort bekommen. Und du hast es durchgesetzt, immer. Und ich, als deine treue Bedienstete konnte nicht anders, als deinen Wünschen nachzukommen, Widerstand meinerseits war ohnehin zwecklos. Ach Maya, mein Herz ist gebrochen. Ich liebe dich so sehr, dass es weh tut. Ich vermisse dich. Ich wünsche mir so sehr, dass die Geschichte vom Regenbogenland stimmt und dass es dir da jetzt so richtig gut geht, ohne Arthrose, ohne Schmerzen. Und vielleicht sind da ja auch Radfahrer, die du nun endlich jagen kannst. ;-) Es war mir eine besondere Freude, dich kennen zu lernen, du warst einfach unbeschreiblich, eine Schmuserin vor dem Herrn....aber mitunter auch eine ganz schöne Zicke....vielleicht hast du das bei mir abgeschaut. Ich habe oft gesagt, wir seien Zwillinge, die nach der Geburt getrennt wurden ;-) Mach`s gut mein Mädchen, bis wir uns wiedersehen. In ewiger Liebe, deine "Mama"

"Mama" Birgit M.

Partner: ANUBIS ANUBIS-Tierkrematorium Ludwigshafen

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Kondolenzen

1 x kondoliert

Marion und Micha | 22.01.2026
💜🌈💜Weine nicht um mich, wenn du an mich denkst, denn wenn du weinst,
kommen deine Tränen als Regentropfen dorthin, wo ich jetzt bin und durchnässen mein Fell.

Sei nicht traurig, wenn du an mich denkst, denn wenn du traurig bist,
zieht Nebel dort auf, wo ich jetzt bin und ich muss durch klamme Kälte gehen.

Vergiss mich nicht, denn wenn du mich vergisst,
geht die Sonne dort, wo ich jetzt bin für immer unter und ich muss durch die finstere Nacht gehen.

Lache, wenn du an mich denkst, denn dein Lachen kommt dort,
wo ich jetzt bin, als Sonnenstrahl zu mir und wärmt mein Fell.

Sei glücklich über die schöne Zeit die wir hatten und dein Glück verwandelt die Wiesen,
dort wo ich jetzt bin, in ein Meer aus Blumen.

Gib mir für immer einen Platz in deinem Herzen, denn dann kann ich Dich,
dort wo ich jetzt bin, spüren und mich an deine Hände erinnern, die so oft mein Fell berührt haben.

Schicke mir jeden Abend einen Gruß, denn dann kann ich dort, wo ich jetzt bin,
jeden Abend ganz leise Deine Stimme hören, die so viele Jahre mit mir gesprochen hat.

Und eines Tages werde ich deine Stimme immer lauter hören und wissen,
dass auch du jetzt diesen Weg gehst, den ich so lange Zeit vor dir gegangen bin.

Du wirst an eine Brücke kommen und am anderen Ende der Brücke werde ich sitzen.
Ich werde dir entgegen kommen und in der Mitte der Brücke werden wir uns treffen.
Dann gehen wir gemeinsam dorthin, wo ich jetzt bin und wir werden für immer zusammen sein.💜🌈💜

Mein tiefes Mitgefühl und von Herzen viel Kraft für die kommende Zeit💙
Marion mit Sissi,Finchen,Dolly&Zenzi

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