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Über Leben und Tod entscheiden zu müssen
- Ingrid Eugenie
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Für die Welt war sie nur ein Hund,
für mich war meine Celina die ganze Welt.
Liebe Grüße, Ingrid
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- Ellen
-
- Ellen
- Beiträge: 110
meine aufrichtige Anteilnahme!
Wir alle hier können nachvollziehen, wie es Ihnen geht! Viele von uns mussten diese Entscheidung treffen, sein geliebtes Tier gehen zu lassen.
Es war der schlimmste Tag in meinem Leben und die schwerste Entscheidung, die ich je treffen musste.
Meine Sindy zeigte mir, dass ich ihr dies abnehmen soll! Sie konnte nicht mehr, es war wirklich die Hölle! Diesen Blick werde ich nie vergessen!!! In ein paar Tagen ist Sindy schon 1Jahr von mir fort und immer noch stehen quälende Fragen im Raum, auf die ich keine Antwort finde!
Das ich sie vom TA erlösen lies, war richtig! Nie hätte ich Sindy leiden sehen wollen!
Sie haben zum Wohl ihrer Celina entschieden, dass wird sie ihnen nie vergessen!
Nehmen Sie sich alle Zeit die sie benötigen, um Kraft zu haben, mehr über ihre geliebte Celina zu schreiben.
Weiterhin alles Gute.
Lieber Gruß,
Ellen
Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
Sibirisches Sprichwort
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- Heidrich
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- Keine Zeit der Welt kann die Erinnerung an eine geliebte Katze aus dem Gedächtni
- Beiträge: 661
Es ist so schwer die Entscheidung zu treffen über Leben und Tod . Ich musste es schon zweimal tun . Dolly hatte Krebs und bei Zenzi haben die Nieren versagt . Meine Sissi ist alleine Eingeschlafen ganz plötzlich .
Da mache ich mit Vorwürfe ob ich nichts hätte meken müssen . Doch Katzen können alles so gut verbergen.
Hier bei Anubis finde ich ein wenig trost , da versteht man einen , das haben Sie bestimmt auch schon gemerkt.
Ich wünsche Ihnen für die nächste Zeit ganz viel Kraft . Marion mit Sissi
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- Tammy
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- Beiträge: 182
Man darf nicht egoistisch sein,sondern muß an das Tier denken.
Sie werden sich noch lange fragen, habe ich es richtig gemacht,
hätte ich noch warten sollen, aber die Entscheidung war richtig.
Bei uns ist es 2Monate her, das wir unsere Tammy haben einschläfern
lassen, und ich denke heute noch so manches mal, haben wir
auch nicht zu voreilig gehandelt? Doch dann denke ich an die letzten
Tage im Leben unserer Tammy, und ich weiß,es war die richtige
Entscheidung.Es werden immer mal wieder die Tränen fließen, denn die Lücke, die ein
geliebtes Tier hinterlassen hat, schließt sich nicht von heute auf morgen.
Wir denken und reden viel über die schönen Stunden, die wir mit
unserer Tammy hatten,und es wird einem danach leichter.
Ich wünsche Ihnen weiter viel Kraft, denken sie aber daran,
Ihre Celine ist jetzt im RBL wo sie viele Freunde hat 8und es ihr gut geht.Roswitha
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- Ralf und Sigrid
-
Autor
- Beiträge: 251
Die letzten beiden Wochen waren ganz übel für mich.
Doch von vorne: unser Pedro hat mit Lea sein "Rudel" verloren. Mit seiner neuen Aufgabe als Einzelhund kommt er bis heute nicht wirklich zurecht und ich weiß nicht, wie ich ihm helfen kann.
Er ist schon immer ein hochsensibler Hund, der Stimmungen aufsaugt wie ein Schwamm und sich entsprechend fühlt. Wenn es mir nicht gutgeht, geht es auch ihm schlecht.
Ich dachte, mit einer "neuen" Hündin an der Seite, im entprechenden Alter, würde er sich wieder besser fühlen.
Ich fand ein Bordermädel in seinem Alter, aus einer Beschlagnahmung, von der ich hoffte, sie würde zu ihm passen. Wir haben sie einige Wochen lang besucht, gingen zusammen spazieren und sie haben sich auch recht schnell angefreundet.
Wenn wir draußen zusammen unterwegs waren, ist Pedro auch sichtlich aufgelebt, hat sie zum Spielen aufgefordert worauf sie sich nach einiger Zeit auch eingelassen hat.
Nach unserem Urlaub holte ich sie dann zu uns nach Hause. In den ersten zwei Tagen ging es auch noch erstaunlich gut, aber dann wurde das Mädel sehr "Raumfordernd", d.h. sie hat begonnen, unseren Pedro zu mobben und ins Abseits zu kicken.
Am letzten Tag hat sie ständig seine Liegestätten vollgepieselt und alles markiert, was ihm gehörte, außerdem begann sie, ihn von uns wegzuhalten und griff ihn dann auch richtig an.
Ich habe diese Entwicklung nicht vorhergesehen, ich konnte nicht gegensteuern. Um unserem Pedro nicht zu schaden, habe ich sie wieder zurückgebracht.
Da sie ansonsten eine sehr liebe Hündin ist, die nichts dafür kann, daß sie in ihrem Leben nichts gelernt hat, nicht sozialisiert wurde und keine Grenzen aufgezeigt bekommen hat, ist mein schlechtes Gewissen regelrecht explodiert.
Ich bin in ein sehr tiefes Loch gefallen und fühle mich sehr schlecht. Und natürlich geht es auch Pedro wieder schlecht.
Als sie weg war, haben wir beide einen ganzen Tag und eine ganze Nacht nur geschlafen, wir waren alle völlig erschöpft von der Anspannung, dem ständigen Aufpassen, der dauernden Vermeidung von Angriff oder sonstiger Konfrontation.
Nun will Pedro wieder nicht mehr mit mit spazieren gehen, er zeigt wieder die gleiche Unlust wie direkt nach Lea´s Tod. Keinen Appetit, keine Freude an Spielen, sogar seine geliebten Nina Ottosen Spiele interessieren ihn nicht.
Und die Trauer um unsere Lea ist wieder so schlimm daß ich ununterbrochen heulen möchte.
Ich weiß, daß ich sie nicht durch einen anderen Hund ersetzen kann, aber heute denke ich, daß ich das insgeheim doch versucht habe. Unbewusst wohl?! Hat mein Verhalten diese Eskalation herausgefordert?
Habe ich jetzt auch noch diesem armen alten Mädel Unrecht getan? Hätte, hätte, was wäre wenn... immer dieses Karussell im Kopf. Es ist zum Irrewerden.
Hat jemand vieleicht einen Rat für mich?
LG
"Vielleicht legt mir am Ende meiner Tage der Herr mir diesen Hund mit auf die Waage."
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- Ellen
-
- Ellen
- Beiträge: 110
Du musst Dir nicht so große Vorwürfe machen! Ich glaube auch nicht, dass Du Schuldgefühle haben musst. Es war ein Versuch wert, deinem Pedro eine neue Partnerin zu schenken und der kleinen Maus, ein neues Zuhause! Das es schief ging, konntest Du doch nicht vorher sehen. Sicher tut Dir das nun alles leid, aber es gibt im Leben keinen Garantie Schein, egal für alles was wir tun!
Ich weiß, im „GUTEN RAT" geben sind wir alle gut, nur selber umsetzen fällt sehr schwer! Ich versuche mir immer wieder zu sagen, Dinge die ich nicht mehr ändern kann, muss ich aus meinem Gedächtnis streichen, sonst gehe ich daran kaputt.
Es fällt wirklich extrem schwer es umzusetzen, aber es hilft! Vielleicht kannst Du dem alten Mädel auf andere Art und Weise was gutes tun?
Pedro ist durcheinander, da er wieder eine Partnerin verloren hat. Konzentriere Dich auf ihn, helfe ihn wieder ein lebensfroher Bursche zu werden.
Deine Trauer verstehe ich vollkommen, sitze ich doch im gleichen Boot wie alle hier! Du hast aber einen Schatz, der dich braucht!
Bei mir ist es anders, ich sitze alleine hier und falle immer wieder in ein Loch! Ich arbeite an mir, es wird minimal besser, aber es wird!
Liebe Sigrid, denke daran Du hast nichts böses gewollt! Bete das die kleine vielleicht doch bald in ein neues Zuhause kommt, wo sie die Nr. 1 sein darf. Ich bete mit Dir.
Leider kann ich Dir nur mit Worten etwas helfen. Ich bin in Gedanken bei Dir, Pedro und Eika. Ihr schafft das, gib Dir Zeit und.... lass die Tränen laufen! Auch das befreit!
Fühl Dich fest gedrückt, Ellen mit Sindy
Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muss sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
Sibirisches Sprichwort
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- Ralf und Sigrid
-
Autor
- Beiträge: 251
Ich werde Deine Worte beherzigen und daran arbeiten und hoffen, daß sich für Eika liebe Menschen finden.
Übrigens, ich habe heute sehr an Dich und Deine Sindy gedacht. Ich wäre sehr gerne nach Nürnberg gekommen, aber es wird wohl eher Juni werden, der Mai ist doch ungünstiger vom Zeitpunkt her, als ich dachte. Mein Mann hat kein freies Wochenende, und ich weiß nicht, ob ich Pedro mitnehmen könnte?!
Ich drücke Dich ganz fest und schicke Dir liebe Grüsse
"Vielleicht legt mir am Ende meiner Tage der Herr mir diesen Hund mit auf die Waage."
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- finebrehm
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- Beiträge: 72
Schon allein der gute Wille, wieder einem Wesen aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu geben, macht Sie zu einem liebevollen guten Menschen. Ich kann nur den Hut ziehen. Dass es nicht funktioniert hat, ist weder Ihre Schuld noch die der beiden Hunde. Es ist eben so im Leben, auch bei den Menschen, zu manchen hat man einen guten Draht und zu manchen eben nicht. Und wer weiß, welche schlechten Erfahrungen Eika schon in ihrem Leben machen musste, dass sie nun versuchte, Pedro wegzudrängen und ihr neues Frauchen und Herrchen für sich zu sichern.
Pedro braucht alle Aufmerksamkeit von Ihnen, die Sie aufbringen können. Und vielleicht klappt es ja etwas später mit einem anderen Zweithund.
Ich drücke ganz fest die Daumen und grüße Sie und Ihren Mann sowie den traurigen Pedro ganz lieb.
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- Cira
-
- ❤️Die Zeit vergeht - die Liebe bleibt.❤️
- Beiträge: 96
Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich dort auch nicht hin.
(Pam Brown)
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- Ingrid Eugenie
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- Beiträge: 158
Ich habe deine Pfötchen gehalten, wenn du Angst hattest.
Ich habe sie gewärmt, wenn sie kalt waren.
Ich habe sie gestreichelt, wenn du traurig warst.
Ich habe dich getragen, als sie zu schwach zum Laufen wurden
und ich habe sie in Liebe losgelassen, damit du gehen konntest und frei warst.
In Liebe , dein Fraule Ingrid
Ich danke allen lieben Freunden hier im Forum, für die liebevolle und einfühlsame Begleitung in der Zeit des Abschieds und der großen Trauer um unsere Celina. Ich habe Sie und Ihre Lieblinge schon alle sehr in mein Herz geschlossen. Schade, dass wir uns nicht unter anderen Umständen kennenlernen durften.
Bleiben Sie gut beschützt,
Mit herzlichen Grüßen, Ihre Ingrid Eugenie mit Celina im tieftraurigen Herzen.
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- jung
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- Ingrid mit Ronda und Jacky
- Beiträge: 97
Ja es tut gut, so viele gleichgesinnte hier zu finden. Vielen Dank für die lieben Gruesse und Kerzen.
Ingrid mit Ronda und Jacky im Herzen
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- Ingrid Eugenie
-
- Beiträge: 158
ja es ist manchmal kaum zum aushalten. Aber 4 Monate sind auch noch keine so lange Zeit. Ich glaube, das dauert Jahre und vergessen werden wir unsere Lieblinge unser ganzes Leben nicht.
Ihre Ronda war sicher ein ganz außergewöhnlicher und lieber Hund und ich kann es gut nachfühlen, wie weh es Ihnen tut, dass sie nicht mehr da ist.
Da kann ich aus meiner Erfahrung erzählen. Ich hatte als Kind einen süßen, weißen Zwerg - Foxterrier, den ich bis heute nicht vergessen habe. Sein Bild steht immer noch hier und auch er bleibt in meinem Herzen für immer. Meine Steffi wurde 16 Jahre alt, und ist vor 54 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen.
Ich begleite Sie im Herzen in Ihrer Trauer und sende Ihnen liebe Grüße, Ingrid mit Celina im Herzen.
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