


Besuch der Berufsschule Straubing bei ANUBIS-Tierbestattungen
Im Mai durfte das ANUBIS-Tierkrematorium in Lauf a. d. Pegnitz erneut zwei Schulklassen der Berufsschule Straubing begrüßen. Die angehenden Tiermedizinischen Fachangestellten erhielten einen umfassenden Einblick in die Arbeit von ANUBIS-Tierbestattungen und in den würdevollen Ablauf einer Tierbestattung.
Für Oliver Scheele aus der Geschäftsleitung ist dieser Termin jedes Jahr eine besondere Herzensangelegenheit. „Es macht mir sehr viel Freude, den jungen Menschen zu zeigen, wie achtsam und würdevoll der Abschied von einem verstorbenen Tier bei ANUBIS gestaltet wird. Dieses Wissen kann ihnen später im Berufsalltag helfen, Tierhalter in einer schweren Situation einfühlsam zu begleiten.“
Zu Beginn stellte Oliver Scheele die Entwicklung von ANUBIS-Tierbestattungen vor: von der Gründung im Jahr 1997 mit einem einzelnen Betrieb bis hin zum erfolgreichen Franchiseunternehmen mit vier hauseigenen Tierkrematorien und 21 weiteren Standorten in ganz Deutschland.
Dabei wurde deutlich, wofür ANUBIS steht: zertifizierte Qualität, persönliche Betreuung auf hohem Niveau, moderne Technik, Innovationsfreude und vor allem ein respektvoller Umgang mit jedem verstorbenen Tier.
Warum eine Tierbestattung bei ANUBIS?
Ein wichtiger Teil der Präsentation widmete sich der Frage, welche Möglichkeiten Tierhalter nach dem Tod ihres Tieres haben.
Was viele Menschen nicht wissen: Wenn keine eigenen Wünsche geäußert werden, werden verstorbene Tiere in der Regel der Tierkörperbeseitigung zugeführt. Dort werden die Körper nach gesetzlicher Entsorgungsvorschrift zu Tiermehl und –fett verarbeitet. Für viele Tierhalter ist das eine sehr belastende Vorstellung, denn ein geliebtes Haustier war oft über viele Jahre hinweg ein treuer Begleiter und Familienmitglied.
Auch die gesetzlichen Regelungen wurden besprochen, zum Beispiel unter welchen Voraussetzungen ein Tier im eigenen Garten begraben werden darf.
ANUBIS bietet Tierhaltern eine würdevolle Alternative. Das verstorbene Tier wird achtsam behandelt und kann je nach Wunsch auf einem Tierfriedhof beigesetzt oder in einem Tierkrematorium eingeäschert werden – einzeln oder gemeinsam mit anderen Tieren.
Bei einer Einzeleinäscherung erhalten Tierhalter die Asche ihres Tieres zurück. Sie kann in einer Urne aufbewahrt, im Garten beigesetzt oder an einem besonderen Ort verstreut werden. Auch individuelle Erinnerungsstücke sind möglich: Ein Teil der Asche kann zum Beispiel in Schmuck, in einer Skulptur oder sogar in einem Erinnerungsdiamanten verarbeitet werden.
Bei einer Sammeleinäscherung findet das Tier seine letzte Ruhe in einem liebevoll angelegten Sammelgrab.
Ein Blick hinter die Kulissen
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schülerinnen und Schüler in die Praxis.
Die erste Station war der Hygienebereich. Dort werden verstorbene Tiere bis zum Termin der Einäscherung gekühlt aufbewahrt. Jedes Tier, das zu ANUBIS gebracht oder von ANUBIS beim Tierhalter zu Hause abgeholt wird, erhält ein Namensbändchen. So ist eine eindeutige Zuordnung jederzeit gewährleistet und Verwechslungen sind ausgeschlossen.
Besonders eindrücklich war für die Jugendlichen die Aufbahrung der Tiere vor der Kremierung. Anhand eines bronzenen Hundes, der symbolisch in einem Körbchen lag, wurde gezeigt, wie liebevoll und respektvoll dieser Moment gestaltet wird.
Auch der Versandbereich wurde vorgestellt. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie Urnen sorgfältig vorbereitet und versendet werden. Jeder Urne liegen eine Beileidskarte und ein Vergissmeinnicht-Samentütchen bei – eine kleine Geste, die vielen Tierhaltern Trost spenden kann.
Transparenz bis ins Detail
Ein besonders eindrücklicher Teil des Rundgangs war der Einblick in den Ablauf einer Kremierung. Die Schülerinnen und Schüler konnten miterleben, wie ein Tier in den Kremierungsofen überführt wird. Je nach Größe des Tieres dauert eine Kremierung etwa ein bis drei Stunden.
Viele Fragen der Jugendlichen bezogen sich auf die Asche. Wie sieht sie aus? Woraus besteht sie? Und wie wird sichergestellt, dass Tierhalter tatsächlich die Asche ihres eigenen Tieres erhalten?
Oliver Scheele erklärte, dass jede Asche etwas anders aussieht und unterschiedlich große Knochenstücke enthalten kann. Diese werden nach der Kremierung auf Wunsch fein vermahlen. Hatte ein Tier eine Operation, können beispielsweise auch Titanteile unversehrt bleiben und sich später in der Asche wiederfinden.
Besonders wichtig ist der Schamottestein mit persönlicher Identifikationsnummer. Er wird jedem Tier beigelegt und bleibt während der Kremierung erhalten. Die Nummer ist in der EDV registriert und ermöglicht eine eindeutige Zuordnung. So schafft ANUBIS größtmögliche Sicherheit und Transparenz für Tierhalter.
Welche Tiere können bei ANUBIS kremiert werden?
Natürlich wollten die Jugendlichen auch wissen, welche außergewöhnlichen Tiere bereits bei ANUBIS eingeäschert wurden. Oliver Scheele erklärte, dass im Tierkrematorium ausschließlich Haustiere eingeäschert werden dürfen – keine Nutz- oder Wildtiere.
Der Begriff Haustier kann dabei jedoch durchaus vielfältig sein: Neben Hunden, Katzen und Kleintieren waren auch schon Schlangen, Leguane und Papageien darunter.
Ein gelungener Tag für alle Beteiligten
Nach dem informativen Rundgang ging der Tag in einen entspannten Teil über. Für die Schülerinnen und Schüler gab es Burger von einem eigens engagierten Foodtruck. Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat sowie eine ANUBIS-Tragetasche mit umfangreichem Informationsmaterial.
Für ANUBIS ist der Austausch mit jungen Menschen, die später in Tierarztpraxen arbeiten werden, besonders wertvoll. „Die Gespräche mit den Jugendlichen sind für mich sehr wichtig und aufschlussreich“, erklärt Oliver Scheele. „Wir haben auch schon Verbesserungsvorschläge der jungen Leute geprüft und umgesetzt.“
So wurde der Besuch der Berufsschule Straubing auch in diesem Jahr wieder zu einem gelungenen Tag – für die Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die Geschäftsleitung von ANUBIS. Vor allem aber zeigte er, wie wichtig Wissen, Offenheit und persönliche Begleitung sind, wenn Tierhalter Abschied von einem geliebten Tier nehmen müssen.
Im Juli werden wieder Berufsschul-Klassen aus der Region zu Besuch bei ANUBIS sein. Oliver Scheele freut sich schon jetzt auf den Austausch mit den jungen Menschen.
