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Hund versteht

Hunde sind wahre Menschen-Flüsterer

Der Hund lebt schon länger mit dem Menschen zusammen als jedes andere Tier. Und der Hund versteht den Menschen besser als andere Tiere. Das ahnten wir schon immer, doch wie genau Hunde uns verstehen, ist verblüffend.

 

Von der WG zur Lebensgemeinschaft

Das Zusammenleben von Mensch und dem domestizierten Wolf begann schon vor ca. 40.000 Jahren. Und es ist wohl so, dass der Hund immer das Haustier Nummer 1 war. Das Pferd war nicht in jedem Homo-sapiens-Haushalt vorhanden. Der Hund begleitete den Menschen in die Arktis, in Baumhäuser und wahrscheinlich zum Jagen auch bis auf über 4.000 Meter ins Hochland Tibets.

Heute lebt er mit uns in der Doppelhaushälfte im Schwäbischen, als Mini-Hund im kleinen Apartment in Hongkong oder in der Designer-Hundetasche in den Metropolen der Welt. Dabei hat der Hund gelernt, uns genau zu beobachten und uns zu verstehen.

Wir gut das funktioniert wird seit 1994 untersucht vom „Family Dog Lab“ in Budapest. Die Forscher entdeckten dabei beispielsweise, dass bei Mensch und Hund ähnliche Regionen im Gehirn aktiv sind beim Verarbeitern von emotionalen Äußerungen wie Lachen oder Weinen.

„Such‘ dort!“ – „Ja, mache ich.“

In einer bestimmten Sache sind Hunde sogar einzigartig und heben sich von allen anderen Tieren ab: Sie können als einzige an unserem ausgestreckten Finger oder Arm „entlangdenken“. Streckt der Mensch deutend die Hand oder den Finger aus und sagt „Da such das Leckerli!“, dann blickt der Hund quasi an der Hand entlang in die Richtung, in die wir zeigen. Und nicht nur an den Zeigefinger. Das ist einzigartig, das kann nicht mal der uns so verwandte Menschenaffe.

Wie kommt’s? Diese Fähigkeit muss sich der Hund in unserer langen gemeinsamen Zeit angeeignet haben. Wie z. B. Hirtenhunde ja immer auf zwei Dinge gleichzeitig konzentriert sein müssen: einmal, die Herde zusammenzuhalten und zum anderen, die Kommandos und Wünsche des Schäfers richtig aufzufassen. Und nur die Hunde, die darin gut waren, wurden weitergezüchtet.

„Mensch, hilf mir doch!“

Dass der Hund so gut auf den Menschen achtet, hat zur Folge, dass er auch den Menschen um Hilfe bitten kann, wenn der Hund nicht weiterweiß. Das wurde von Wissenschaftlern mithilfe eines Hütchenspiels herausgefunden: Der Hund sollte das Hütchen finden, unter dem das Leckerchen versteckt war. Offenbar war es schwierig für die Hunde und auch der Geruchssinn half nicht weiter. Daher sahen sie dann fragend den Menschen an, ob er nicht einen Tipp für sie hätte. Und wenn der Tipp durch einen Fingerzeig kam, richteten die Hunde sich auch danach!

Gute Laune oder miese Stimmung?

Das „Clever Dog Lab“ in Wien hat erforscht, ob Hunde auch die Stimmung der Menschen erkennen können. Und zwar nicht im Zusammensein mit den Menschen, das wäre einfach, sondern auf Fotos –nur mit einem Ausschnitt des Gesichts! Und tatsächlich: Hunde können erkennen, ob das Gesicht des Menschen einen fröhlichen oder traurigen Ausdruck hat. Auch das können wohl wenige Tiere.  

„Der versteht jedes Wort!“

Und es geht noch weiter: Das Family Dog Lab fand heraus, dass das Hundehirn Stimmen in ähnlichen Arealen verarbeitet wie Menschen. Dabei kann der Hund auch einzelne bekannte Worte erkennen und dazu den passenden oder nicht passenden Tonfall deuten.

Fazit: Ein Hund ist ein Herz auf vier Pfoten.

Das ist wohl wahr. Denn der Hund hat im Zusammenleben mit dem Menschen seine, wie man heute sagen würde, „emotionale Intelligenz“ immer besser entwickelt und dadurch unser Zusammenleben enger und intensiver gemacht. Wir sind dankbar dafür.

Welche verblüffenden Hunde-Geschichten habt ihr für uns?
Schreibt uns eure lustigsten, emotionalsten oder traurigsten Hundegeschichten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Viele schöne Stunden und viel tiefe Verbundenheit wünschen wir euch mit euren treuen Lieblingen.

 

Und beim nächsten Mal klären wir natürlich: Partner oder Dosenöffner? Das Zusammenleben von Katzen und Menschen.

 

 

Quelle: K. Jakob, S. Fishman: Die Menschenversteher. In: Geo Wissen, Nr. 60, S. 28ff.

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