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20 Jahre Aktion ... Tierpatenschaft

20 Jahre - Tierpatenschaft – unsere Jubiläums-Patenkinder

Calimero - Freddy - Mia - Stupsi – unsere 4 Patenkaninchen stellen sich vor

Nachdem in der letzten Zeit leider viele unserer Patenkaninchen den Weg über die Regenbogenbrücke antreten mussten, freuen wir uns, dass wir Ihnen heute unsere 2 neuen Paten-Mümmelmänner vorstellen dürfen: Calimero und Freddy.

Das ist Calimero

Name: Calimero (Schnupfer)
Geschlecht: männlich, kastriert
Alter: geb 26.07.2010
Farbe: schwarz mit weiß

Calimero ist ein sogenanntes Schnupfer-Kaninchen (bei Kaninchen ist Schnupfen eine ernste Erkrankung, da sich die Erreger in den feinen Verästelungen der Nase festsetzen und nicht mehr hundertprozentig ausgerottet werden können. Wegen der Ansteckungsgefahr dürfen Schnupfer-Kaninchen nicht mit Nicht-Schnupfern zusammenleben, sondern werden unter sich in sogenannten Schnupfer-Gruppen gehalten).

Calimero
Erfahren Sie mehr über unser Patenkaninchen Calimero

Eine Tierfreundin hat ihn, als er ca. 2 Jahre alt war, aus schlechter Haltung geholt. Er hatte damals laut der behandelnden Tierärztin wegen sehr schlechter Zähne und einem Abszess hinter dem Auge nur noch ca. 4 Wochen zu leben. Aus diesem Grund hat sich damals die Kaninchenhilfe Deutschland e.V. entschlossen, ihn als Gnadenhoftier aufzunehmen und ihn entweder operieren zu lassen, oder ihm einfach seine letzten Wochen noch schön und schmerzfrei zu machen.

Calimero freute sich sehr über die neuen Kameraden in der Schnupfer-Gruppe und unterzog sich kurz nach seinem Einzug zwei Zahnoperationen: er hatte einen abgebrochenen Schneidezahn, der unter Eiter stand und auch schon einen Backenzahn, der sehr in Mitleidenschaft gezogen war. Die Operationen hatte er gut überstanden. Leider wachsen seine verbliebenen Vorderzähne nun auch nicht mehr gerade, so dass bei Calimero alle 10 Tage die Vorderzähne gekürzt werden müssen. Zuletzt wurde ihm im Januar auch wieder ein Zahn gezogen. Calimero hat das aber recht gut weggesteckt, zuhause gleich wieder gefuttert und mit seinem Kumpel Toni gekuschelt.

Calimero ist ein ganz lieber und aufgeweckter Kerl und freut sich, dass ANUBIS für ihn jetzt eine Patenschaft übernommen hat.

Das ist Freddy

Name: Freddy
Geschlecht: männlich, kastriert
Geboren: 12/ 2012
Rasse: Rex Zwergwidder

Freddy mußte sein erstes Lebensjahr alleine im „Käfigknast“ im Kinderzimmer einer seiner sehr jungen Halterin verbringen. Mit der Zeit zeigte Freddy sein Bedürfnis nach Bewegung, nach einem Kaninchenpartner und nach einer artgerechten Haltung sehr deutlich. Die Versorgung und der Umgang mit Freddy wurde nun schwierig für die junge Halterin. So wurde Freddy von der Kaninchenhilfe aufgenommen und dann in ein besseres Zuhause vermittelt. Dort konnte er Kaninchen sein.

Freddy
Erfahren Sie mehr über unser Patenkaninchen Freddy

Alle Wünsche und Bedürfnisse die ein Kaninchen hat, wurden Freddy erfüllt. Rennen und springen, einen liebe Partnerin an seiner Seite und die Zuwendung von achtsamen Menschen machten aus ihm ein freundliches ausgeglichenes Tier.

Leider änderten sich die Lebensumstände bei seiner zweiten Halterin und so kam Freddy wieder zur Kaninchenhilfe zurück.

Inzwischen schon deutlich älter, hatte er - wie leider so viele Kaninchen - massive Zahnprobleme entwickelt, so dass entschieden wurde, dass er für immer als Gnadenhofkaninchen bleiben darf. Seine Zähne werden regelmäßig kontrolliert und eingeschliffen.

Freddy, der hin und wieder sehr aufgeweckt und temperamentvoll sein kann, hat im extrem gutmütigen Murphy ein tolles Partnerkaninchen gefunden, das ihn ergänzt und ausgleichend auf ihn wirkt. Auch für Freddy ist es prima, dass er ANUBIS als Paten bekommen hat und finanziell unterstützt wird.

Das ist Stupsi

Stupsi ist ein grau-weißes Zwerg-Stehohr, er wiegt 1,4 kg, ist kastriert und im Jahr 2008 geboren.

Stupsi wurde 2013 von seinen Vorbesitzern bei der Kaninchenhilfe Deutschland e.V. abgegeben und kam in desolatem Zustand an: Er hatte Untergewicht, eine schwere Bronchitis und Würmer. Außerdem waren seine Backenzähne zu lang und ein großer eitriger Abszess an einem Schneidezahn und der komplett von Eiterherden durchzogene Kieferknochen müssen ihn unvorstellbar gequält haben.

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Erfahren Sie mehr über unser Patenkaninchen Stupsi

Die Würmer konnten durch konsequente Behandlung besiegt werden und mit geeignetem Futter für zahnkranke Kaninchen (sie bekommen alles kleingeraspelt) hat er auch wieder Normalgewicht erreicht. Er musste verschiedene Zahn-Operationen über sich ergehen lassen, aber der Zustand seines Kiefers ist nun stabil.

Ihm fehlt allerdings ein vorderer Schneidezahn und er muss sein ganzes Leben lang täglich eine Spritze mit einem speziellen Antibiotikum bekommen, damit der Eiterherd in seinem Kiefer unter Kontrolle bleibt.

Stupsi liebt es sehr, mit seinem Weibchen Mia zu kuscheln und sich von ihr putzen zu lassen. Er liegt auch gerne stundenlang im Garten in der Sonne und ist vor allem ein sehr aktiver, fröhlicher Kaninchen-Mann, der trotz seiner Wehwehchen noch hohe Freudensprünge vollführt.

 

Unsere Mia

Mia ist ein geflecktes Widderkaninchen, sie wiegt 2,2 kg, ist kastriert und im Jahr 2008 geboren.

Mia wurde 2013 zusammen mit Stupsi von ihren Vorbesitzern bei der Kaninchenhilfe Deutschland e.V. abgegeben. Auch sie hatte Würmer und war unterernährt. Kurz darauf erlitt sie einen EC-Schub*, den sie mit kompetenter Pflege und zielgerichteter Behandlung aber gut weggesteckt hat. Sie hat aber immer wieder Blasenprobleme.

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Erfahren Sie mehr über unser Patenkaninchen Mia

*EC= Enzephalitozoon Cuniculi, eine durch Sporen ausgelöste gefürchtete Krankheit, die in erster Linie das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) befällt. Auch Mia hatte im akuten Schub den typischen schiefen Kopf. Aber auch die Nieren, Leber, Milz, Herz, Darm, Lunge und Augen werden von dem Parasiten befallen; Je nach Verlauf bleiben mehr oder weniger ausgeprägte Schäden zurück. Eine weitere Auswirkung dieser Krankheit ist bei Mia eine eingeschränkte Sehkraft (links ist sie fast blind und auch rechts sieht sie sehr schlecht). Außerdem zeigen sich bei ihr hin und wieder Gleichgewichtsstörungen.

Anfang 2017 erlitt sie leider einen zweiten Krankheitsschub, der Niere und Blase geschädigt hat; sie braucht deswegen regelmäßig Medikamente.

Mia ist dennoch ein fröhliches Kaninchen-Mädchen, das bei jedem Wetter im Garten herumflitzt; sie ist sehr lieb zu ihrem Partner Stupsi.

 

Über die Regenbogenbrücke gingen leider unsere Patenhäschen

In Gedenken an Flecki, Elena & Lillebror


Flecki

2010 - 2017

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Mehr zum Leben von Flecki erfahren Sie hier

Die ersten Jahre seines Daseins musste er alleine in einem Käfig fristen und bekam nur billigstes und absolut ungesundes Trockenfutter zu fressen; wenn den Kindern der Familie danach war, musste er als Spielzeug herhalten. Als dann die Kinder das Interesse endgültig verloren hatten, wurde Flecki im Tierheim abgegeben. Dort fiel er einer Aktiven der Kaninchenhilfe Deutschland e.V. auf, weil er sehr dünn war, struppiges Fell und trübe Augen hatte und einfach krank wirkte. Ein paar Tage später kauerte er dann nur noch in seiner Ecke und hatte zusätzlich noch ein nasses Kinn und Nasenausfluss bekommen – er schien sich regelrecht aufgegeben zu haben.

Da er einerseits im Tierheim so gut wie keine Vermittlungschancen hatte und andererseits die Behandlungsmöglichkeiten und die Pflegeintensität als Pflegetier der Kaninchenhilfe Deutschland e.V. besser zu handhaben waren, wurde er 2016 vom Verein aufgenommen und durfte als Gnadenhofkaninchen bleiben.

Es stellte sich heraus, dass er - sicher als Folge der jahrelangen schlechten Ernährung und des Bewegungsmangels - an Leberkokzidose (Kokzidien sind Darmparasiten, die auch die Leber angreifen können) sowie an einer Fettleber, einem zu kleinen Lungenvolumen und Blasenproblemen litt.

Flecki erholte sich gut, kam wieder zum Normalgewicht und hatte Freude am Leben mit seinen Kaninchenkameraden; sein Lungenvolumen verbesserte sich durch viel Bewegung im Garten und seine Blasenprobleme waren durch eine frischfutterreiche Diät unter Kontrolle. Er brauchte aber täglich Lebermedikamente.

Flecki wäre im Tierheim wahrscheinlich verstorben. Nach seiner Rettung war er ein liebes und dankbares Tier, das sein Leben nach vielen Jahren der Enge und Einsamkeit endlich mit lieben Artgenossen genießen konnte – trotz seiner chronischen Leberkrankheit.

 

Lillebror – Löwenköpfchen

2012 - 2017

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Mehr zum Leben von Lillebror erfahren Sie hier

Lillebror stammte aus einer ungewollten Vermehrung, einem sogenannten “Unfallwurf”, und sollte eigentlich getötet werden, weil er Probleme beim Laufen hatte. Im Alter von zwei Jahren kam die hübsche Weißnase zur Kaninchenhilfe Deutschland e.V. und wurde in ein schönes Zuhause vermittelt. Als jedoch 2016 seine Partnerhäsin verstarb, wollten seine Halter mit der Kaninchenhaltung ganz aufhören und so kam Lillebror zurück zur Kaninchenhilfe.

Seine Probleme beim Laufen stammten von einem damals leider unbehandelten ausgeheilten Beckenbruch - so hat der Kleine bedauerlicherweise Schwierigkeiten beim Hoppeln und deswegen auch Arthrose im Hüftgelenk entwickelt. Lillebror bekam täglich Schmerzmittel und pflanzliche Unterstützung, die ihm das Leben erleichterten. Er war dadurch zum Glück schmerzfrei und mobil. Er hoppeltte, hüpfte und flitzte sehr gerne, auch wenn er dabei ab und zu umfiel.

Lillebror ließ sich durch sein Handicap seine Lebensfreude nicht nehmen. Er war ein sanfter und zutraulicher Kaninchenbock, der unheimlich clever war und den Schalk im Nacken sitzen hatte. Ganz besonders liebte er die anderen Kaninchen in seiner Gruppe.

 

Elena

2012 - 2017

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Mehr zum Leben von Elena erfahren Sie hier

Elena stammte aus einem Tier-Messi-Notfall in Österreich (26 Kaninchen u. 6 Meerschweinchen auf wenigen qm).

Sie hatte einen sehr heftigen EC-Schub* und infolgedessen eine sehr ausgeprägte Kopfschiefhaltung; Elena wurde schulmedizinisch, homöopathisch und mit Magnetfeldtherapie behandelt.

Gartenausflüge genoß sie, dann war ihr Kopf fast ganz gerade, beim Männchen machen fiel sie aber manchmal um. Ihr Zustand war zwar stabil, da bei EC-Tieren aber immer mit Rückfällen zu rechnen ist, war sie aber nicht mehr vermittelbar.


*EC= Enzephalitozoon Cuniculi, eine durch Sporen ausgelöste gefürchtete Krankheit, die in erster Linie das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) befällt. Aber auch die Nieren, Leber, Milz, Herz, Darm, Lunge und Augen werden von dem Parasiten befallen; Je nach Verlauf bleiben mehr oder weniger ausgeprägte Schäden zurück.


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